Ausgangslage

Das Sozial- und Gesundheitswesen in Deutschland befindet sich in einem kontinuierlichen Strukturwandel. Die demographische Entwicklung, Fragen der Finanzierbarkeit unserer Sozialversicherungssysteme und veränderte Anforderungen durch die Kunden und deren Angehörige stellen für die Einrichtungen Herausforderungen dar, die eine hohe Anpassungsfähigkeit und Flexibilität erfordern.

Einrichtungsleitungen müssen darauf achten, dass sich die Leistungen des Betriebes nicht nur hinsichtlich der technischen Qualität, sondern auch in Bezug auf die Anforderungen an die Schlüsselqualifikationen ihrer Mitarbeiter/innen auszeichnet. Um hier eine hohe Ergebnisqualität zu erzielen, müssen die Rahmenbedingungen und die in ihnen stattfindenden Prozesse stimmen.

In Pflegeeinrichtungen ist dabei die Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter/innen von entscheidender Bedeutung, weil davon die Qualität der geleisteten Dienstleistung abhängt. Es gilt, das Personal sinnvoll, effizient und flexibel einzusetzen und dabei die Anforderungen der Praxis, aber auch die Möglichkeiten der Mitarbeiter/innen zu berücksichtigen.

An diesem Punkt unterstütze ich Sie gern!

Case Management Weiterbildung (DGCC)

Als Case Management Ausbilderin organisiere ich bei der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben in Göttingen Weiterbildungskurse zur Case Manager/in DGCC

Bei Fragen können Sie sich gern an mich wenden, weitere Informationen finden Sie auch hier: www.pflegebildung.aul-nds.info

Ausgangslage

Die Veränderungen im Sozial- und Gesundheitswesen machen auch eine veränderte Arbeitsweise in den Diensten und Einrichtungen des Gesundheitswesens notwendig. Die Schwerpunkte im helfen, pflegen und betreuen sind verschoben, denn die Reduzierung der eingesetzten Ressourcen bei zunehmenden Qualitätsanforderungen macht eine Integration aller Beteiligten (Beschäftigte; Teams und Einrichtungen) in das System der Versorgung erforderlich. Dazu benötigen Beschäftigte neue Verfahren, die eine Gestaltung und Steuerung derjenigen Prozesse in den Fokus stellt, die den Klienten beachtet und gleichzeitig den Einsatz der Mittel effizient gestaltet, denn letztlich sollen die Klienten mit dem Notwendigen versorgt werden. Dazu bedarf es der Kooperation und Koordination aller Beteiligten und die Kontrolle der Kosten und der Qualität der Hilfen und Behandlungen für den jeweiligen Klienten.

Mit dieser Weiterbildung werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt eine Verantwortungsbeziehung herstellen zu können und so Sorge dafür getragen wird, dass Zielzustände erkannt werden und eine passende und bedarfsorientierte Planung und Steuerung im Versorgungsprozess gewährleistet ist.

Aufbauend auf das eigene Fachwissen als Fundament des Handelns (Handlungswissen), soll die soziale Kompetenz in Bezug auf die Aktivierung der Klienten für eine partizipative und transparente Beziehung gelegt werden, so dass Entscheidungen im Sinne des Klienten getroffen werden können (Handlungsethik).

In Bezug auf die Methodenkompetenz benötigen die Teilnehmenden Werkzeuge, die prozessorientiert und unter Berücksichtigung der Systeme angewendet werden können, um eine Fall- und Systemsteuerung von Hilfeprozessen für den Klienten zu gestalten und ihn in der Erreichung seiner Ziele zu unterstützen (Handlungsmethodik).

In dieser Weiterbildung werden die theoretischen Überlegungen immer an den jeweiligen Arbeitsfeldern der Teilnehmenden orientiert und als Beispiele einbezogen, um bei allen Inhalten eine tätigkeitsrelevante Kompetenzvermittlung zu ermöglichen.

Terminplanung und Organisation:

Übersicht zum Ablauf der Weiterbildung im Blended Learning

Die vorliegende Maßnahme ist modular aufgebaut wobei sich die vier Module dieser Weiterbildung an den Phasen des Case Managements orientierten. Die Weiterbildung ist in Form des Blended Learning konzipiert, d.h. zu den Inhalten jedes Moduls sind neben den stattfindenden Präsenzseminaren internetbasierte Lehr-/Lernmaterialien erstellt. Hierdurch kann auf eine möglicherweise vorliegende Heterogenität innerhalb der Zielgruppe bzgl. der Vorkenntnisse reagiert werden, indem jede Teilnehmerin sich nur mit Inhalten beschäftigen muss, die über ihre Vorkenntnisse hinausgehen. Außerdem werden in jedem Modul anhand konkreter beruflicher Situationen Kompetenzen erworben/gefördert, die sowohl arbeitsfeldübergreifend wie auch arbeitsfeldspezifisch sind.

Mit Blended Learning (oder auch hybrides Lernen) wird ein Lehr-/Lernkonzept bezeichnet, das eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien beinhaltet. Für die Umsetzung der Lernangebote mit Online-Lernphasen wird im Lehrgang das Learning Content Management System ILIAS [1] zur Anwendung kommen. ILIAS ist eine freie Lernplattform [2], mit deren Hilfe sowohl Internet-basierte Lernmaterialien erstellt und verfügbar gemacht, als auch Kommunikation und Kooperation unter Lehrenden und Lernenden, Prüfungen, Evaluation sowie didaktische Strukturen für komplette Kurse realisiert werden können.



[1]          Die Abkürzung ILIAS steht für Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskooperations-System.

[2]          Die Software steht unter der GNU General Public License jedem zur kostenlosen Benutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung. Für weitere Informationen siehe www.ilias.de.