Schulungsangebote / Themen

Ausschnitte aus meinen Schulungsangeboten:

Team-Supervision / kollegiale Beratung

Team-Supervision (häufig spricht man auch von kollegialer Beratung, kollegialem Coaching oder kollegialer Supervision) ist die Durchführung eines strukturierten Coachinggesprächs unter Kollegen, mit dem Ziel der Verbesserung der beruflichen Praxis. Es wird die Möglichkeit geschaffen innerhalb des eigenen Teams passende Problemlösungsstrategien zielorientiert und selbstständig zu entwickeln.

Im Seminar werden Sie anhand von verschiedenen Methoden an ihre eigenen Möglichkeiten herangeführt, Arbeitskollegen auf Augenhöhe und in positiver Wertschätzung beraten zu können. Die Methode der Team-Supervision / kollegialen Beratung wird im Seminar so aufbereitet und eingeübt, dass sie als Instrument im Arbeitsalltag unmittelbar erprobt und eingesetzt werden kann.

Kundenorientierte Gespräche

Mitarbeiter/innen im sozialen Sektor sehen sich in ihrem Arbeitsalltag täglich mit Anliegen, Wünschen und auch Kritik von Angehörigen konfrontiert. Zum Teil sind diese berechtigt, zum Teil überhöht, unrealistisch oder auch grenzüberschreitend. Was ist ein angemessener Umgang in solchen Situationen? Wie kann ich in meiner Rolle professionell handeln und dabei authentisch sein? Die Balance zwischen professioneller Distanz und dem Umgang mit den eigenen Gefühlen von Ärger und Hilflosigkeit wird Thema des Seminars sein. Es werden persönlich erlebte schwierige Situationen reflektiert und individuelle Strategien für einen angemessenen Umgang praktisch erarbeitet.

Die grundlegenden Kriterien für eine erfolgreiche Gesprächsführung werden vermittelt, wobei Einfühlungsvermögen und Wahrnehmungsfähigkeit sowohl für mein Gegenüber als auch für mich selbst geschärft werden.

„Wir werden nicht durch die Dinge gestört, sondern durch die Art, wie wir sie sehen“ (Epiktet, griechischer Philosoph): Dieser Satz macht deutlich, dass für uns Situationen oder Menschen „schwierig“ sind, je nachdem, wie wir sie wahrnehmen. Und dieser Satz birgt auch die Chance zu Veränderung und Selbstverantwortung für das eigene Handeln.

Teamarbeit – Teamentwicklung

Ähnlich wie die Bevölkerung sind auch die Unternehmen zukünftig von einer Schrumpfung des Arbeitsmarktes und Alterung der Belegschaft betroffen. Umso wichtiger ist es, Arbeitsbedingungen zu gestalten, die Bewerber/innen für den Betrieb interessieren. Dabei ist das Betriebsklima ein wichtiges Auswahlkriterium für einen Arbeitsplatz und für die Arbeitnehmerbindung. Ein schlechtes Betriebsklima, das z.B. durch mangelnde Unterstützung durch die Führungskraft und Kollegen, oder sogar Konkurrenzdenken untereinander ausgelöst wird, kann zu einer großen psychischen Belastung für einzelne Mitarbeiter/innen werden. Eine effektive und funktionierende Zusammenarbeit lässt sich aber ohne das Interesse und die Mitwirkung jedes einzelnen Mitarbeiters in einem Team nicht verwirklichen. Wie kann also auf das Team, die Teamentwicklung und Teamarbeit Einfluss genommen werden?

Folgenden Fragen sollen in Bezug auf die eigene Arbeitswelt hin bearbeitet werden:

  • Wie entsteht ein Team (Teamentwicklungsphasen) und wie arbeitet ein Team? (Gruppenstruktur und Soziometrie; systemische Beziehungen / Teamdiagnose))
  • Wovon hängt sein Erfolg ab?
  • Wie verläuft Kommunikation, bzw. werden Informationen gesteuert?
  • Wie lässt sich ein Team weiterentwickeln? (Menschen sind verschieden – Das Riemann- Thomann-Modell als Diagnostik oder Interventionsmöglichkeit)

Umsetzungsmanagement – gesagt, getan!

Ziele und Motivation in Resultate umsetzen.

„Zwischen Können und Tun liegt ein großes Meer und auf seinem Grunde die gescheiterte Willenskraft”, das Zitat der Schriftstellerin Marion von Ebner-Eschenbach bringt es auf den Punkt. Oft genug haben wir Ziele und auch Ideen, diese Ideen zu verwirklichen, aber oft kommt der Alltag mit all seinen Ansprüchen dazwischen und eine Umsetzung findet letztlich nicht statt, d.h. Ergebnisse sind oft nicht zu verzeichnen, die Motivation für neue Vorhaben sinkt!

Entscheidend ist daher die Kompetenz, Nachhaltigkeit, Disziplin und die Konsequenz der Umsetzung. Umsetzungskompetenz, auch als Umsetzungskraft bezeichnet hängt viel von der tatsächlichen Motivation, aber auch von den jeweiligen Rahmenbedingungen ab (Entscheidungsbefugnisse, Informationsfluss, Anreize und Struktur).

Forschungserkenntnisse zeigen, dass Menschen durch ihre Willenskraft und bewusste (willentliche) Entscheidungen sowohl ihre Motivation als auch die Umsetzung von Motiven in Ergebnisse beeinflussen und damit steuern können und diese Fähigkeiten kann man trainieren!

Inhalte des Seminars:

  • Welche Visionen haben wir, was treibt uns an?
  • Welche Fähigkeiten sind nötig, um Ziele und Motive in Resultate umzusetzen?
  • Wie schließe ich den Graben zwischen Entschluss und Ausführung?
  • Wie plane ich systematisch?

Selbst-, Ziel- und Zeitmanagement

Unsere wichtigste Ressource ist die Zeit! Aber wie wir es auch anstellen, es scheint immer zu wenig davon vorhanden zu sein. Das heißt, ob Chaot oder Perfektionist, bei den ständig wachsenden Anforderungen an unsere Leistungsfähigkeit ist es ein zwingendes Muss, sich richtig zu organisieren und den Tagesablauf so zu strukturieren das gesteckte Ziele auch erreicht werden können.

Vielleicht haben Sie sich schon einmal mit “Zeitmanagement” beschäftigt, doch nach wenigen Tagen überrollten die Dinge Sie schon wieder? Deshalb soll in diesem Seminar kein Patentrezept präsentiert werden, das letztlich nicht für jeden passend ist, sondern es soll eine Methodenvielfalt vorgestellt werden, die den individuellen Ansprüchen an ihre Selbstorganisation entgegen kommt.

Inhalte

  • Grundprinzipien des Selbst- und Zeitmanagements, Selbst- und Aufgabenanalyse
  • Ziel-, Mittelanalyse und Zielformulierung, Prioritäten setzen
  • Arbeitstechniken: Zielsetzung – Planung – Realisation – Erfolgskontrolle
  • Analyse der Zeitverlustquellen, Umgang mit Störungen und “Zeitdieben”

Erfolgreiches Projektmanagement

Sie wollen Projekte souverän und effizient planen, durchführen und steuern? Mit diesem intensiven Projektmanagement-Seminar schaffen Sie dafür die besten Grundlagen. Sie erproben Schritt für Schritt fundiertes Wissen rund um das Thema Projektmanagement. Bewährte Methoden und Hilfsmitteln für das Projektmanagement werden an ihrem konkreten Beispiel umgesetzt, so haben Sie die Gelegenheit, Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse auszubauen beziehungsweise zu vertiefen und ein eigenes Projekt umfassend zu planen.

Bei der Projektarbeit geht es um das Organisieren der näheren Zukunft, es handelt sich um eine Organisationsform, um komplexe, neuartige, bereichsübergreifende Aufgaben in einer Einrichtung oder auch zwischen mehreren Organisationen zu bewältigen und dabei neue Ideen umzusetzen. Projektmanagement ist dabei das methodische Vehikel zur Umsetzung von Ideen, zur Veränderungen und zur Realisierung der notwendigen Neuorientierung / Veränderungsvorhaben, d.h. es bedeutet den Weg vom Ist- zum Soll-Zustand.

Prozessmanagement in Gesundheitseinrichtungen

Um als Dienstleistungsunternehmen dem Wettbewerb und den sich ständig ändernden Rahmenbedingungen gerecht zu werden, müssen die Prozesse in den Einrichtungen funktionieren. Organisationsstruktur und betriebliche Abläufe müssen effizient und transparent ablaufen, nur dann sind alle Beteiligten zufrieden!

In diesem Seminar soll es um die Schaffung von Grundlagen bezüglich der Terminologie, der Anwendung und Zielsetzung des Prozessmanagements gehen. Es soll herausgearbeitet werden, was Prozessmanagement ist und was es in Pflegeorganisationen zu leisten vermag.

Inhalte:

Grundlagen des Prozessmanagement:

  • Begriffsklärungen
  • Identifikation von Prozessen, erkennen von Schlüsselprozessen
  • Prozess-Ist-Analyse inkl. der Darstellung von Prozessen

Problemlösungsprozesse umsetzen:

  • Analyse von Problemfeldern
  • Klärung von Ursachen und Wirkung
  • Überlegungen zur Veränderung von Prozessen

Ein- und Durchführung des Prozessmanagements

  • Prozesse strukturieren und festlegen, inkl. Überlegungen zur Prozessoptimierung entsprechend der Problemanalyse/n
  • Prozesscontrolling – Prozesse lenken und ständig verbessern

Zusätzliche Elemente, je nach Zielgruppe könnten sein:

  • Entwicklung von Kennzahlen zur Kontrolle und Lenkung von Prozessen
  • Nutzen des Prozessmanagements zur Kostensenkung

Das hier vorgestellte Seminar sollte mit mindestens 8 Stunden pro Themenfeld, also 24 Stunden geplant werden. Die TN brauchen Zeit eigene Ideen zu entwickeln und die Instrumente des Prozessmanagements auszuprobieren. Nur die Vorstellung der Instrumente würde hier zu kurz greifen!

Beurteilung in Unternehmen

Wo immer Menschen zusammentreffen, fällen sie Urteile über einander. Für das Privat- wie das Berufsleben gilt: Beurteilt wird immer.

Für die Qualitätssicherung sowie die Organisations- und Personalentwicklung ist aber eine systematische Personalbeurteilung im Unternehmen unerlässlich! Um ein sinnvolles und gezieltes Vorgehen zu installieren sind dabei verschiedene Aspekte im Umgang mit der Beurteilung zu bedenken, Diese sollen in diesem Seminar bearbeitet werden.

Inhalte:

  • Anforderungen an Beurteilungen
  • Was wird beurteilt? Wer wird beurteilt?
  • Vorstellung und Diskussion verschiedener Beurteilungsverfahren
  • Beurteilertraining
  • Sinn und Zweck eines Beurteilungssystems
  • Entwicklung und Einführung eines Beurteilungssystems